Handschuhe für Maler
Für jeden Arbeitsschritt den richtigen Handschutz. Entdecken Sie Schutzhandschuhe für Maler von Einweghandschuhen für Anstricharbeiten bis hin zu robusten Montagehandschuhen für den groben Baustelleneinsatz.
Welche Handschuhe braucht man als Maler?
Malerhandschuhe müssen zur Tätigkeit passen. Bei Arbeiten mit Farben, Lacken und Verdünnern bieten Nitril- oder Latexhandschuhe guten Schutz und gleichzeitig hohen Tragekomfort. Für Transport, Werkzeug und raue Untergründe sind griffige Arbeitshandschuhe besser. Beim Umgang mit Reinigern, Verdünnungen oder Lösemitteln brauchen Sie chemikalienbeständige Schutzhandschuhe.
Nitril oder Latex: welches Material passt?
Nitrilhandschuhe sind für viele Malerarbeiten die beste Standardlösung. Sie sitzen eng, bieten gutes Tastgefühl und sind gut belastbar. Für Lackierarbeiten, kurze Reinigungsarbeiten und den häufigen Wechsel sind sie deshalb besonders praktisch.
Latexhandschuhe sind elastisch und feinfühlig, können aber Hautreaktionen auslösen. Sie eignen sich deshalb nicht als Standard für jeden. Sie sind eher für einfache, kurze Verschmutzungsschutz-Aufgaben geeignet. Bei mechanischer Belastung oder längerem Tragen stoßen sie schneller an ihre Grenzen.
Spezielle Handschuhe für das Malerhandwerk
Im WULFF Sortiment finden Sie neben vielen klassischen Einweghandschuhen auch weitere Modelle für speziellere Einsatzbereiche.
Beschichtete Arbeitshandschuhe für Griff und Belastung
Beschichtete Arbeitshandschuhe helfen beim Tragen von Gebinden, beim Arbeiten mit Werkzeug, Profilen, Abdeckmaterial, Schleifmitteln oder rauen Untergründen. Für den Maleralltag sind flexible Modelle mit griffiger Innenhand besonders praktisch, weil sie Schutz bieten und trotzdem genug Beweglichkeit lassen.
Chemikalienschutzhandschuhe für Reiniger, Lösemittel und Härter
Chemikalienschutzhandschuhe werden gebraucht, wenn normale Einweghandschuhe nicht ausreichen. Das gilt vor allem bei Reinigern, Verdünnungen, Härtern, Abbeizern oder lösemittelhaltigen Produkten.
Auswahltipps für die richtigen Malerhandschuhe
- Für Lackieren und Ausbessern: Dünne Nitril-Einweghandschuhe. Sie sitzen eng, bieten gutes Tastgefühl und schützen die Oberfläche vor Hautfett, Staub und Fingerabdrücken.
- Für längeres Tragen: Wenn der Handschuh länger getragen wird oder häufiger mit Werkzeug, Kartuschen oder Gebinden in Kontakt kommt, ist eine stärkere Ausführung sinnvoll.
- Für Reiniger, Verdünnungen und Härter: Chemikalienschutz prüfen. Entscheidend sind Handschuhmaterial, Durchbruchzeit und das Sicherheitsdatenblatt des verwendeten Produkts.
- Für Gebinde, Werkzeuge und raue Untergründe: Beschichtete Arbeitshandschuhe bieten in diesen Fällen mehr Griff und halten mechanischer Belastung besser stand. Die Beschichtung sollte griffig sein, der Handschuh aber beweglich bleiben.
- Für scharfe Kanten: Beim Arbeiten mit Cuttermessern, Metallprofilen, Glas, Blech oder scharfkantigem Abdeckmaterial reichen einfache Montagehandschuhe oft nicht aus. Hier sollte gezielt ein Handschuh mit passendem Schnittschutz gewählt werden.
Normen bei Schutzhandschuhen richtig einordnen
EN 388 bewertet mechanische Risiken wie Abrieb, Schnitt, Weiterreißen und Durchstich. Für Maler ist das relevant bei Werkzeug, Profilen, Cuttern, Schleifmitteln und rauen Untergründen. Für reine Lackierarbeiten ist dagegen Tastgefühl oft wichtiger als mechanischer Schutz.
EN ISO 374 betrifft Chemikalienschutzhandschuhe. Sie ist wichtig bei Reinigern, Lösemitteln, Härtern, Klebstoffen oder Abbeizern. Die Norm hilft bei der Auswahl, ersetzt aber nicht das Sicherheitsdatenblatt. Entscheidend bleibt immer der konkrete Stoff, mit dem gearbeitet wird.
Häufige Fragen zu Malerhandschuhen
Warum sind Nitril-Handschuhe für Maler besser geeignet als Latex?
Nitril bietet eine höhere chemische Beständigkeit gegenüber den im Malerhandwerk typischen Arbeitsstoffen, wie Dispersionsfarben, Lösemitteln, Reinigern und Grundierungen. Latexhandschuhe quellen bei Kontakt mit vielen dieser Stoffe auf, verlieren ihre Integrität und bieten dann keinen zuverlässigen Schutz mehr. Dazu kommt das Latexallergie-Risiko: Da Latexallergien häufiger verbreitet sind, ist Nitril die sichere Alternative.
Wann reichen Einweghandschuhe Im Malerhandwerk aus?
Einweghandschuhe reichen aus, wenn es um kurzfristigen Verschmutzungsschutz und sauberes Arbeiten geht. Das passt zu Lackierarbeiten, Ausbesserungen, Mischen kleiner Mengen oder einfachen Reinigungsarbeiten. Bei Lösemitteln, längerer Kontaktdauer oder mechanischer Belastung müssen geeignetere Schutzhandschuhe verwendet werden.
Welche Handschuhgröße ist passend?
Der Handschuh muss eng sitzen, ohne zu spannen. Die Fingerkuppen sollten sauber ausgefüllt sein. Die passende Handschuhgröße lässt sich über den Handumfang bestimmen. Messen Sie dazu die Hand an der breitesten Stelle der Handfläche aus.
Als einfache Orientierung gilt:
- bis ca. 17 cm: Größe 6 / XS
- 17 - 19 cm: Größe 7 / S
- 19 - 22 cm: Größe 8 / M
- 22 - 24 cm: Größe 9 / L
- 24 - 27 cm: Größe 10 / XL
- 27 - 29 cm: Größe 11 / XXL
- ab ca. 31 cm: Größe 12 / XXXL